PANews berichtete am 8. Mai, dass das US-Finanzministerium laut The Block unter Berufung auf The Information privat Binance aufgefordert habe, das Überwachungsprogramm einzuhalten, dem es in der Vergleichsvereinbarung von 2023 zugestimmt hatte. Dies geschah, nachdem berichtet wurde, dass über 1 Milliarde Dollar über die Börse an mit dem Iran verbundene Einheiten geflossen seien. Das Finanzministerium habe Binance in den letzten Wochen angeblich Schreiben geschickt, in denen es die Erfüllung der Überwachungspflichten forderte. Der Iran und die USA befinden sich seit über zwei Monaten in einem bewaffneten Konflikt. Ein Binance-Sprecher erklärte, dass sich das Unternehmen verpflichtet fühle, uneingeschränkt mit unabhängigen Monitoren und den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten und volle Kooperation und Transparenz zu gewährleisten.
Im Februar berichtete das Fortune-Magazin, dass Binance Ermittler entlassen habe, die Beweise für Geldflüsse in den Iran gefunden hatten. Die New York Times berichtete ebenfalls, dass interne Ermittler über 1.500 Konten auf der Plattform gefunden hätten, die auf iranische Quellen zugegriffen hatten, und dass etwa 1,7 Milliarden Dollar von zwei Binance-Konten an mit dem Iran verbundene Einheiten geflossen seien. Binance dementierte diese Berichte und erklärte, dass keine Ermittler wegen der Meldung von Compliance-Problemen entlassen worden seien.
