PANews berichtete am 18. März, dass laut The Block die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die China Federation of Trade Unions (CFTC) gemeinsam eine neue 68-seitige Leitlinie veröffentlicht haben, die klärt, dass die meisten Kryptowährungen keine Wertpapiere sind. SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte auf dem Blockchain-Gipfel in Washington, dass dieser Schritt den Marktteilnehmern klare Leitlinien dazu geben wird, wie Bundeswertpapiergesetze auf Krypto-Assets anzuwenden sind.
Die Leitlinien erläutern im Detail die Klassifizierung von Stablecoins, digitalen Gütern und „digitalen Instrumenten“, die alle als Nicht-Wertpapiere betrachtet werden. Sie erklären, wie „Nicht-Wertpapier-Krypto-Assets“ in Wertpapiere umgewandelt werden können und wie Bundeswertpapiergesetze auf Mining, Protokoll-Staking und Airdrops anzuwenden sind. Digitale Güter werden als Assets definiert, die „ihren Wert aus dem programmatischen Betrieb und den Angebots- und Nachfragedynamiken eines funktionalen Kryptosystems ableiten und intrinsisch damit verbunden sind“, und auch digitale Sammlerstücke gelten nicht als Wertpapiere. Atkins erklärte: „Wir sind nicht mehr das ‚Wertpapier- und Alles-Komitee‘“, ein deutlicher Kontrast zur Haltung des ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler, der die meisten Kryptowährungen als Wertpapiere betrachtete. Auch CFTC-Vorsitzender Michael Selig nahm an dem Gipfel teil.
