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JPMorgan Chase: Bitcoin- und Gold-ETF-Mittelzuflüsse gingen nach Ausbruch des Iran-Krieges deutlich auseinander.

PANews berichtete am 13. März unter Berufung auf The Block, dass Analysten von JPMorgan eine signifikante Divergenz der Fondsströme zwischen Bitcoin- und Gold-ETFs seit dem Ausbruch des Iran-Irak-Krieges am 27. Februar feststellten. Der größte Gold-ETF, GLD, verzeichnete einen Abfluss von etwa 2,7 % seiner Assets, während der größte Spot-Bitcoin-ETF, IBIT, einen Zustrom von etwa 1,5 % seiner Assets verzeichnete. Seit letztem Oktober gab es eine Rotation von Bitcoin zu Gold, insbesondere bei Privatanlegern, aber die kumulativen Gesamtzuflüsse von IBIT seit 2024 sind immer noch etwa doppelt so hoch wie die von GLD.

Was institutionelle Bestände betrifft, stieg der Leerverkaufszins bei IBIT, während er bei GLD sank. Dies deutet darauf hin, dass Hedgefonds und andere Institutionen ihre Bitcoin-Exposure reduzierten und Gold bevorzugten. Das Put/Call-Open-Interest-Verhältnis von IBIT lag seit November letzten Jahres durchgehend höher als das von GLD, was eine gestiegene Nachfrage institutioneller Anleger nach Absicherung gegen das Abwärtsrisiko von Bitcoin zeigt. Während die gesunkenen Leerverkaufszinsen und das niedrigere Put/Call-Verhältnis bei Gold auf eine optimistischere Positionierung hindeuten, stieg die implizite Volatilität von GLD deutlicher an und die Marktbreite war schwächer. Unterdessen zeigte die Volatilität von Bitcoin Anzeichen von Kompression, was vertiefte institutionelle Bestände und verbesserte Marktliquidität widerspiegelt.