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JPMorgan: Das größte Risiko von Bitcoin ist nicht der Verkaufsdruck von Strategy, sondern die Umgehung öffentlicher Chains durch die Blockchain-Adoption

DeepFlow TechFlow Nachrichten, 9. Juli, laut The Block wiesen Analysten von JPMorgan in ihrem neuesten Bericht darauf hin, dass der Bitcoin-Verkaufsplan von Strategy zwar die Marktaufmerksamkeit erregt hat, dies jedoch nicht das Kernrisiko für Bitcoin darstellt. Die eigentliche strukturelle Bedrohung besteht darin, dass Blockchain-Anwendungen wie Tokenisierung, Zahlungen und Abwicklung zunehmend auf genehmigungspflichtigen Blockchains und nicht auf öffentlichen Blockchains wie Ethereum stattfinden. Setzt sich dieser Trend fort, wird das öffentliche Blockchain-Ökosystem mit Problemen wie sinkender Liquidität und abnehmenden Kapitalzuflüssen konfrontiert sein, was letztendlich die Bewertung von Bitcoin drückt.

Die Analysten warnten zudem, dass der Aufbau eigener Blockchain-Infrastrukturen durch Banken und die Verbreitung tokenisierter Einlagen die Position von Stablecoins im institutionellen Zahlungsverkehr schwächen könnte; regulierte Alternativen wie SWIFT-Blockchain-Initiativen, der digitale Euro und der digitale Yuan üben ebenfalls Wettbewerbsdruck aus. Die Analysten merkten jedoch an, dass diese Risiken gemindert werden könnten, wenn hybride öffentlich-private Kettenmodelle entstehen, die Stablecoin-Regulierung klarer wird oder Bitcoin weiterhin als „digitales Gold“ gehalten wird.