EZB-Präsidentin blockierte Binances EU-Eintritt: Bericht

EZB-Präsidentin blockierte Binances EU-Eintritt: Bericht
EZB-Präsidentin Christine Lagarde verhinderte laut einem Wall Street Journal-Bericht, dass Binance in der Europäischen Union operiert.
Laut Zeitung stand die Top-Kryptobörse kurz vor dem Start im Handelsblock, wurde dann aber nach Einschreiten der EZB-Chefin abgewiesen.
EU-Recht verlangt für lokale Krypto-Dienstleister (CASP) eine MiCA-Lizenz. Binance hat keine. Binance zog im Juni seinen MiCA-Antrag in Griechenland zurück.
„Lagarde wollte die umstrittene Börse, die in den USA Geldwäschevergehen zugab, aus der EU fernhalten“, hieß es unter Berufung auf Beamte.
Lagarde ist seit langem anti-Bitcoin und pro-Zentralbankdigitalwährungen. 2021 nannte sie Bitcoin „ein hochspekulatives Asset“ für Geldwäsche.
Bei CBDCs sieht Lagarde das anders. Eine CBDC ist digitales Fiat-Geld wie der Euro; Staaten erforschen oder führen sie ein.
Die EU unter Lagarde treibt den digitalen Euro voran. Sie sieht ihn als Schlüssel zur finanziellen Autonomie und kritisiert private Stablecoins.
CBDCs werden von Bitcoinern kritisiert, die Überwachung befürchten. US-Präsident Trump verbot CBDCs per Erlass.
Laut WSJ sorgte sich Lagarde, Binance würde Dollar-Stablecoins in Europa dominieren lassen, nicht Euro-Alternativen fördern.
Binance ist die größte Kryptobörse weltweit; täglich werden Milliarden in Stablecoins gehandelt.
Binance und CEO Zhao bekannten sich 2023 der Geldwäsche schuldig und zahlten 4,3 Mrd. Dollar Strafe.
Binance sagte im Juni, es strebe weiter MiCA-Zulassung in einem anderen EU-Mitgliedstaat an.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Tapbit News und ist von Mathew Di Salvo.


