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Vitalik skizzierte die Roadmap der Ethereum-Ausführungsschicht und konzentrierte sich dabei auf zwei wesentliche Änderungen: den Zustandsbaum und die virtuelle Maschine.

Am 02.03. berichtete PANews, dass der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin auf Social Media die Roadmap der Ethereum-Execution-Layer skizzierte und dabei zwei wesentliche Änderungen in den Fokus stellte: den State Tree und die Virtual Machine. Bezüglich des State Tree befürwortet Vitalik ein Upgrade des aktuellen hexadezimalen Merkle-Patricia-Baums auf einen Binärbaum basierend auf einer effizienteren Hash-Funktion via EIP-7864. Diese Änderung kann Merkle-Zweige um das Vierfache verkürzen, wodurch Bandbreitenkosten für die Client-seitige Datenverifikation sinken; gleichzeitig kann die Hash-Funktion auf Blake3 oder Poseidon-Serien umgestellt werden, was die Proof-Effizienz erheblich verbessert. Das Binärbaum-Design gruppiert zudem Storage-Slots in „Pages“, sodass Zugriffskosten zwischen benachbarten Speicherorten niedriger ausfallen und viele DeFi-Anwendungen über 10.000 Gas pro Transaktion einsparen. Darüber hinaus erlaubt die einfachere Binärbaum-Struktur, Metadaten-Bits für zukünftige State-Expiration-Funktionalität vorzuhalten.

Bezüglich der Virtual Machine schlug Vitalik eine langfristige Richtung vor, die EVM zu ersetzen, möglicherweise durch eine RISC-V-Architektur. Die neue VM muss vier Ziele erfüllen: höhere Roh-Ausführungseffizienz, die die meisten Pre-compiled-Codes überflüssig macht; überlegene Proof-Effizienz im Vergleich zur EVM; Unterstützung für Client-seitige ZK-Proof-Generierung; und maximale Code-Vereinfachung. Er wies darauf hin, dass Ethereum zwar auf der „EVM+GPU“-Ebene „ausreichend“ sei, eine bessere VM das Protokoll jedoch robuster machen würde. Der Bereitstellungsfahrplan umfasst drei Schritte: die neue VM wird zunächst Pre-compiled-Codes ersetzen; anschließend wird Nutzern erlaubt, Contracts basierend auf der neuen VM zu deployen; und schließlich wird die EVM außer Dienst gestellt und durch Smart Contracts ersetzt, die mit der neuen VM geschrieben wurden, wobei vollständige Abwärtskompatibilität erreicht wird.