PANews berichtete am 25. Februar, dass der südafrikanische Finanzminister Enoch Godongwana laut MyBroadband angekündigt hat, die Regierung werde einen Entwurf für eine Verordnung veröffentlichen, um Krypto-Assets formell in das Kapitalfluss-Managementsystem gemäß dem Währungs- und Devisengesetz aufzunehmen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die grenzüberschreitende Kapitalregulierung zu verbessern und bestehende Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Betrug zu ergänzen.
Zuvor hatte das Oberste Gericht in Pretoria entschieden, dass Kryptowährungen nicht unter die gesetzliche Definition von „Geld“ fallen und dass bestehende Devisenkontrollregeln nicht auf Krypto-Assets anwendbar sind. Das Gericht forderte die Regierung auf, eine Gesetzesreform durchzuführen. Obwohl die South African Reserve Bank (SARB) gegen das Urteil Berufung eingelegt hat und darauf besteht, dass Kryptowährungen in Bezug auf regulatorische Funktionen als Geld behandelt werden sollten, hat sich der regulatorische Fokus nun darauf verlagert, klare administrative Verantwortlichkeiten und Meldepflichten für grenzüberschreitende Transaktionen festzulegen. Diese Gesetzesreform wird die Unklarheiten bezüglich der Devisenkontrollen für Krypto-Assets beenden und südafrikanischen Bürgern eine rechtliche Grundlage für die Teilnahme am globalen Kryptomarkt bieten.
