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Flow: Eine Börse zeigte während des FLOW-Sicherheitsvorfalls abnormale Handelsaktivitäten und verlagerte das Risiko auf die Nutzer.

PANews berichtete am 1. Januar, dass die Flow Foundation eine Stellungnahme zu ihrer Koordination mit Börsen nach dem Schwachstellenvorfall vom 27. Dezember abgab. Die Stiftung erklärte, sie habe mit forensischen Agenturen und mehreren globalen Börsen zusammengearbeitet, um Nutzer zu schützen und den Netzwerkbetrieb wiederherzustellen. Die Stiftung erklärte, dass kurz nach dem Vorfall ein einzelnes Konto an einer Börse etwa 150 Millionen FLOW-Token (etwa 10 % des Gesamtangebots) eingezahlt und einen erheblichen Teil davon gegen BTC getauscht habe. Anschließend wurden in den Stunden vor dem Netzwerkausfall über 5 Millionen US-Dollar abgehoben. Dieser Prozess deckte Mängel im AML/KYC-Verfahren auf und übertrug das finanzielle Risiko auf ahnungslose Nutzer, die betrügerische Token gekauft hatten. Die forensische Analyse ergab zudem erhebliche Handelsanomalien im FLOW-Markt der Börse vor und nach dem Vorfall, die nicht mit normalen Handelsmustern übereinstimmten. Die Anfragen der Stiftung nach Klärung dieser Handelsmuster über operative Kanäle blieben unbeantwortet.