Argentinien wird Kryptowährungs-Handelsdaten vor 2029 teilen, 77 Gerichtsbarkeiten betroffen
Argentinien hat zugestimmt, den Krypto-Asset-Meldungsrahmen (CARF) der OECD umzusetzen und plant, bis 2029 Transaktionsdaten zu Kryptowährungen automatisch mit anderen Gerichtsbarkeiten auszutauschen. Derzeit sind 77 Gerichtsbarkeiten diesem Rahmen beigetreten.
Laut Rahmen müssen Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte Nutzeridentitäten sowie Daten zu Transaktionen mit Fiat-Währung, digitalen Assets, Zahlungen und Transfers melden. Argentinien erhält Daten zu Auslandstransaktionen und teilt Nutzerdaten mit internationalen Aufsichtsbehörden.
Argentinien muss bis 2028 nationale Vorschriften schaffen, um Datensammlung und Meldepflichten für Dienstleister zu klären. Das Ziel ist, ähnliche Meldestandards für Krypto- und Fiat-Transaktionen zu etablieren, um grenzüberschreitende Steuerhinterziehung zu erkennen.


