Laut TechFlow von Deep Tide erwägt die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC am 27. Mai, jahrzehntealte Regeln zu ändern, die Unternehmen während des Börsengangs bestimmte Kommunikationen verbieten, um Börsengänge zu fördern. SEC-Vorsitzender Paul Atkins sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung der Stanford University, er begrüße Reformen der sogenannten ‚Gun-Jumping‘-Regeln, die seit über 20 Jahren nicht aktualisiert wurden.
Atkins erklärte: ‚Die Art und Weise, wie Unternehmen damals mit Mitarbeitern, Kunden und potenziellen Investoren kommunizierten, ähnelt der heutigen kaum. Ich freue mich auf eine besser abgestimmte Regelung, die Klarheit, Einfachheit und eine Anpassung an moderne Technologien bietet.‘ Atkins hat sein Bedauern über den Rückgang der Anzahl börsennotierter Unternehmen in den USA seit den 1990er-Jahren geäußert und versprochen, Vorschriften zu lockern und unternehmensfreundliche Politik zu entwickeln, um die Marktaktivität anzukurbeln. Letzte Woche veröffentlichte die Behörde einen umfassenden Vorschlag, der es bestimmten neuen Großemittenten vorübergehend erlauben könnte, viele ihrer strengsten Offenlegungspflichten zu umgehen. Ein Teil des Vorschlags würde es Unternehmen, die als ‚Large Accelerated Filer‘ (Großbeschleuniger) eingestuft sind, erlauben, bestimmte Anforderungen bis zu fünf Jahre lang nicht zu erfüllen. Die Behörde wird innerhalb von 60 Tagen öffentliche Stellungnahmen zu dem Vorschlag einholen. (Jinshi)
