TechFlow News, 23. Juli – Laut Financial Times hat die britische Steuer- und Zollbehörde HMRC im Rahmen einer Informationsanfrage bekannt gegeben, dass sie seit dem Start einer speziellen Crypto-Steuer-Compliance-Operation im November 2023 in den letzten zwei Jahren mit 502 Kryptowährungsinvestoren Vergleichsvereinbarungen erzielt hat, dabei über 8 Millionen Pfund an Steuernachzahlungen eingezogen und einen durchschnittlichen Vergleichsbetrag von rund 16.600 Pfund erzielt hat. Davon haben 280 Investoren im Steuerjahr 2024/25 Vergleiche im Wert von 3,54 Millionen Pfund abgeschlossen; 222 Investoren schlossen im Steuerjahr 2025/26 Vergleiche ab, deren Wert auf etwa 4,78 Millionen Pfund anstieg.
Gleichzeitig ist die Anzahl der an Kryptoinvestoren versendeten „Erinnerungsschreiben“ der HMRC drastisch gestiegen und erreichte im Steuerjahr 2024/25 64.982 Stück – ein Anstieg um 680 % im Vergleich zu vor drei bis vier Jahren. Mit dem Beitritt des Vereinigten Königreichs zum Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) der OECD werden Krypto-Dienstleister ab Januar 2026 verpflichtet, Nutzeridentitäten und Transaktionsinformationen zu erfassen und an die Behörden zu melden, wodurch der Spielraum für Investoren zur Verschleierung von Gewinnen weiter eingeschränkt wird. Derzeit halten etwa 8 % der britischen Erwachsenen (etwa 4,5 Millionen Menschen) Krypto-Vermögenswerte.
