PANews berichtete am 1. Mai, dass laut The Block das US-amerikanische Gesetz zur Kryptomarktstruktur im Bankenausschuss des Senats an Fahrt gewinnt, wobei die Gesetzgeber auf eine Anhörung Mitte Mai abzielen. Allerdings bleiben mehrere Kontroversen ungelöst, darunter der Umgang mit Stablecoin-Erträgen, Ethikklauseln und die Behandlung der Kryptointeressen von Präsident Trump. Senator Thom Tillis hat den Ausschussvorsitzenden Tim Scott gebeten, die Anhörung voranzutreiben, erklärte jedoch, dass er sich dagegen aussprechen werde, wenn das Gesetz keine Ethikklauseln enthält. Senatorin Angela Alsobrooks betonte, dass illegale Finanzen und ethische Fragen angegangen werden müssten, um eine parteiübergreifende Zustimmung zu sichern. Senator John Kennedy unterstützt derzeit die Kryptogesetzgebung aufgrund der Kontroverse um das Wohnungsbaugesetz nicht. Der Ausschussvorsitzende Scott erklärte, dass das Gesetz die „Rote Zone“ erreicht habe, und hofft auf eine parteiübergreifende Beratung im Mai, gefolgt von einer Senatsabstimmung im Juni oder Juli. Brancheninsider schätzen die Erfolgswahrscheinlichkeit des Gesetzes jedoch nur auf 15 % bis 25 %, während Galaxy letzte Woche noch 50 % schätzte.
Darüber hinaus haben die Kryptowährungsinteressen der Familie Trump ethische Bedenken aufgeworfen. Bloomberg schätzt, dass Trump aus seinen Kryptowährungsprojekten, darunter DeFi und das Stablecoin-Projekt World Liberty Financial, mindestens 1,4 Milliarden US-Dollar Gewinn erzielt hat. Die Familie Trump hält außerdem einen Anteil von 20 % an der Bergbaugesellschaft American Bitcoin.
