PANews berichtete am 30. Mai, dass Paul Atkins, Vorsitzender der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC), in seiner Rede auf dem 2026 Reagan National Economic Forum erklärte, dass die SEC ihren Regulierungsrahmen umfassend überarbeitet, um das Ziel der Trump-Administration zu verwirklichen, „die USA zur globalen Krypto-Hauptstadt zu machen“. Atkins gab bekannt, dass die SEC das „Projekt Krypto“ gestartet hat und mit der Commodity Futures Trading Commission zusammenarbeitet, um die On-Chain-Marktkapitalisierung voranzutreiben, die Klassifizierung digitaler Wertpapier-Assets zu klären sowie innovative Ausnahmeregelungen für tokenisierte Wertpapiere und regulatorische Regeln für On-Chain-Handelssysteme zu untersuchen.
Atkins kritisierte den früheren Ansatz der SEC, die Kryptoindustrie durch „regulatorische Durchgreifmaßnahmen“ zu regulieren, was seiner Aussage nach dazu führte, dass eine große Anzahl innovativer Projekte ins Ausland abwanderte. Er betonte, dass sich die SEC auf regulatorische Klarheit konzentrieren, unnötige Offenlegungspflichten reduzieren und die Reform „Make IPOs Great Again“ vorantreiben werde, um die Eintrittsbarrieren für Unternehmen zu senken. Darüber hinaus kündigte er an, dass die SEC offiziell die Aufhebung der von der vorherigen Regierung eingeführten Klimaoffenlegungsregeln vorgeschlagen habe, und erklärte, dass die Regulierung zu ihrer Kernaufgabe – dem Schutz der Anleger, der Aufrechterhaltung der Märkte und der Förderung der Kapitalbildung – zurückkehren sollte. Insgesamt sendete die Rede ein klares Signal für eine weitere Lockerung der Regulierung der US-Kapitalmärkte und digitalen Assets sowie für die Förderung von Innovationen.
