BlockBeats News, 27. Februar: FTX-Gründer SBF postete in den sozialen Medien mit der Aussage: „Das größte Problem, vor dem Kryptowährungen stehen, ist: Wird KI sie nutzen? Angenommen, eine ChatGPT-Instanz oder Claude benötigt mehr Rechenleistung, wird sie dann per Überweisung, Kreditkarte oder Kryptowährung bezahlen? Das traditionelle Finanzsystem hat inhärente Barrieren für KI-Zahlungen – KI hat keinen Reisepass, keine Adresse, keine Sozialversicherungsnummer, nicht einmal einen Namen, was es unmöglich macht, KYC-Prozesse (Know Your Customer) abzuschließen. Im Gegensatz dazu ist Kryptowährung von Natur aus digital und erlaubnisfrei; KI kann direkt auf die Blockchain zugreifen, was sie besser als KI-Zahlungsmethode geeignet macht.
Eine andere Möglichkeit ist das ‚Agentenmodell‘: Jede KI wird als Agent einer Person betrachtet, wobei diese Person die KYC abschließt und für die Handlungen der KI verantwortlich ist. Dieses Modell birgt ebenfalls rechtliche Herausforderungen, etwa wer für das Verhalten der KI zur Verantwortung gezogen wird. Unabhängig vom Ansatz erfordert die Integration von KI in Handels- und Zahlungssysteme erheblichen Aufwand, entweder auf Basis digitaler und kryptowährungsbasierter Grundlagen oder durch Abhängigkeit von menschlichen ‚Meistern‘, die die finanziellen Aktivitäten der KI verwalten.
In jedem Fall ist etwas Arbeit nötig, um die Welt der KI mit der Welt der Transaktionen und Zahlungen zu verbinden. Entweder basiert diese Arbeit selbst auf digitalen und kryptowährungsbasierten Grundlagen, oder sie hängt von den menschlichen ‚Meistern‘ der KI ab. Ihre Entwicklungsrichtung hat erhebliche Auswirkungen auf die ganze Welt. Eine dieser Auswirkungen ist die Zukunft von Kryptowährungen.“
