Gemäß TechFlow News vom 17. Mai, wie von Jinshi berichtet, erklärte die Makroforschungsfirma TsLombard, dass die geldpolitischen Straffungsmaßnahmen der Zentralbanken weltweit aufgrund der Ölpreisschocks voraussichtlich recht begrenzt ausfallen und aggressive Straffungszyklen unwahrscheinlich sind. In den USA ist eine geldpolitische Straffung durch die Federal Reserve kurzfristig kaum zu erwarten, und falls sie dennoch erfolgt, so nahezu sicher nicht vor 2027. In Europa belasten Energieschocks bereits die Wirtschaftsaktivität. Der britische Arbeitsmarkt zeigt seit einiger Zeit Anzeichen von Instabilität, während auch die Einstellungsstimmung in Europa zunehmend nachlässt. Die Europäische Zentralbank und die Bank of England werden in diesem Jahr ihre Geldpolitik weniger stark straffen als vom Markt erwartet – eine Möglichkeit, die derzeit unterschätzt wird.
