iOS & Android

JPMorgan Chase: Die „Absicherung gegen Fiat-Währungsabwertung“ flaut weiter ab, wobei Bitcoin besonders betroffen ist.

Laut PANews vom 12. Juni unter Berufung auf The Block erklärte Nikolaos Panigirtzoglou, Leiter des Analystenteams bei JPMorgan Chase, dass der Rückzug des Devisenabwertungs-Hedging-Geschäfts weiter anhalte, wobei sich dieser Rückzug bei Bitcoin in letzter Zeit beschleunigt habe. Gold-ETFs verzeichneten in der Woche bis zum 5. Juni Abflüsse von rund 20 Milliarden US-Dollar, während Bitcoin-ETFs in den letzten vier Wochen einen allmählichen Anstieg der Abflüsse verzeichneten.

Abwertungs-Hedging bezieht sich darauf, dass Anleger als Reaktion auf geopolitische Unsicherheit, Inflation, steigende Staatsverschuldung und die Notwendigkeit der Dollardiversifizierung Bitcoin und Gold kaufen. JPMorgan Chase erklärte, dass dieses Geschäft bei ETFs, Terminmärkten und Anlegerpositionen weiter zurückgeht. Die Korrelation zwischen Bitcoin und der realen Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist in letzter Zeit negativ geworden, und die Korrelation zwischen Gold und dem S&P 500 nähert sich der positiven Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien, was darauf hindeutet, dass beide in letzter Zeit eher wie riskante Vermögenswerte geworden sind. Die Analysten wiederholten, dass für eine stärkere zweite Jahreshälfte klare Dividendenpläne von Treasury-Unternehmen und die Verabschiedung des Clarity Act erforderlich seien, dessen Verabschiedungswahrscheinlichkeit derzeit unter 50% liege. Allerdings könnte die aktuelle Marktschwäche letztlich zu einem „konträren bullischen Signal“ werden.