PANews berichtete am 11. Mai unter Berufung auf CoinDesk, dass Führungskräfte von Google Cloud und PayPal auf der Consensus-Konferenz erklärten, dass die strukturellen Beschränkungen von KI-Agenten sie daran hindern, traditionelle Bankkonten zu nutzen, und die nächste Welle des Internet-Handels auf der Krypto-Zahlungsschiene laufen wird. Richard Widmann, Global Head of Web3 Strategy bei Google Cloud, wies darauf hin, dass Agenten keinen Zugang zu Bankkonten haben und die Krypto-Zahlungsschiene eine „hervorragende maschinenlesbare Zahlungsschnittstelle“ sei. Google hat das Agentic Payments Protocol (AP2) eingeführt, das bereits über 120 Partner hat, darunter PayPal, und das Protokoll an die FIDO Foundation gespendet hat.
May Zabaneh, Senior Vice President of Crypto bei PayPal, erklärte, dass das Unternehmen Agenten als den nächsten Kanal nach dem Offline-, Online- und Mobile-Commerce betrachtet. Der Stablecoin von PayPal, PYUSD, sei eine „naturgemäß programmierbare Zahlungsschicht“. Sie zitierte eine PayPal-Umfrage, die zeigt, dass 95 % der Händler-Websites Traffic von KI-Agenten sehen, aber nur 20 % maschinenlesbare Produktkataloge haben. Bezüglich der Haftungsfrage erklärte Zabaneh, dass die Branche dies gemeinsam betrachten müsse, während Widmann darauf hinwies, dass Multi-Party-Custody zum Schlüssel im Agenten-Design werde und Agenten nicht den vollständigen Private Key, sondern nur einen Split-Shard halten sollten.
