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Ghana legalisiert Kryptowährungshandel offiziell und plant Erforschung goldgedeckter Stablecoins

BlockBeats-Nachricht vom 23. Dezember: Ghana gab am Montag bekannt, dass das Parlament das „Virtual Asset Service Provider Act“ verabschiedet hat. Gemäß diesem Gesetz müssen Einzelpersonen oder Institutionen, die mit digitalen Vermögenswerten zu tun haben, sich je nach Art ihrer Tätigkeit bei der ghanaischen Zentralbank oder der Wertpapieraufsichtsbehörde registrieren lassen und unter deren Aufsicht stehen.

Der Gouverneur der ghanaischen Zentralbank, Johnson Asiama, erklärte, das Gesetz schaffe die Grundlage für die Lizenzierung und Regulierung der virtuellen Vermögenswertbranche und stelle sicher, dass neuartige Aktivitäten in einen klaren, rechenschaftspflichtigen und gut regulierten Rahmen eingebettet werden. In einer früheren Rede hatte er zudem betont, dass mit der Verabschiedung des Gesetzes die Verhaftung von Personen aufgrund von Kryptowährungstransaktionen der Vergangenheit angehöre. Das Ziel des neuen Rahmens sei die effektive Bewältigung der damit verbundenen Risiken.

Daten zufolge belief sich das Volumen der in Ghana zwischen Juli 2023 und Juni 2024 abgewickelten Kryptowährungstransaktionen auf etwa 30 Milliarden US-Dollar. Schätzungsweise 17 % der erwachsenen Bevölkerung des Landes haben bereits Krypto-Assets genutzt.

Ghana plant, bis 2026 den Einsatz von Kryptotechnologie in Bereichen wie Zahlungsverkehr, Handelsfinanzierung, Devisenabwicklung und Marktinfrastruktur gezielt voranzutreiben, um grenzüberschreitende Geschäftsaktivitäten zu unterstützen. Dazu gehört auch eine „gezielte Erforschung“ von asset-basierten digitalen Abwicklungsinstrumenten wie goldgedeckten Stablecoins.