BlockBeats News, 19. Januar, Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses und Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats, erklärte kürzlich öffentlich, dass Präsident Trump wahrscheinlicher wünscht, dass er seine derzeitige Position im Weißen Haus behält. Diese Aussage wurde vom Markt im Wesentlichen als Rückzug aus dem Rennen um den nächsten Vorsitz der Federal Reserve interpretiert.
Nach Trumps öffentlichem Signal passten die Prognosemärkte schnell ihre Erwartungen an. Daten von Kalshi und Polymarket zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der ehemalige Federal Reserve-Gouverneur Kevin Warsh der nächste Fed-Vorsitzende wird, auf etwa 60 % gestiegen ist und damit klar führt; Hassetts Chancen sind auf etwa 15 %–16 % gesunken, während der derzeitige Gouverneur Christopher Waller bei etwa 13 %–14 % liegt. Zuvor lagen Warsh und Hassett fast gleichauf.
Analysten weisen darauf hin, dass Warsh zum ersten Mal zum „klaren Favoriten“ geworden ist, aber Trumps historisch unberechenbarer Stil in Personalfragen bedeutet, dass das Endergebnis ungewiss bleibt. Zu den derzeit gesehenen weiteren Hauptkandidaten zählen Waller und der BlackRock-Manager Rick Rieder.
Gleichzeitig hat eine gerichtliche Untersuchung des Renovierungsprojekts des Federal Reserve-Hauptquartiers Unsicherheit bei der Auswahl des Vorsitzenden hinzugefügt und die Marktbedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed erneut entfacht. Finanzminister Besant spielte die Auswirkungen herunter, verwies auf insgesamt stabile Marktleistungen und erklärte, dass der Senat voraussichtlich Trumps endgültigen Kandidaten akzeptieren wird.
Die Amtszeit des derzeitigen Federal Reserve-Vorsitzenden Powell endet am 15. Mai. Trump hat angekündigt, innerhalb dieses Monats einen Nachfolger bekanntzugeben, hat jedoch keinen konkreten Zeitplan genannt.
