BlockBeats News, 2. Februar, laut Crowdfund Insider hat die Europäische Kommission die Durchsetzung des Krypto-Asset-Regulierungsrahmens verschärft und gegen mehrere Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil sie neue EU-Krypto-Asset-Besteuerungs- und Marktvorschriften nicht umgesetzt oder eingehalten haben.
In der jüngsten Reihe von Vertragsverletzungsentscheidungen erklärte die Europäische Kommission, dass sie an 12 Mitgliedstaaten formelle Benachrichtigungsschreiben versandt habe, weil diese EU-Vorschriften zur Steuertransparenz und zum Informationsaustausch bei Krypto-Assets nicht vollständig in nationales Recht umgesetzt hätten. Diese 12 Länder sind: Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Estland, Griechenland, Spanien, Zypern, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen und Portugal.
Diese Maßnahme betrifft die EU-Richtlinie (EU) 2023/2226. Die Richtlinie ändert den langjährigen EU-Rahmen für die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden in Steuersachen und erweitert die Meldepflichten und Informationsaustauschverpflichtungen auf Krypto-Asset-Dienstleister, um die Steuertransparenz und Überwachung von Krypto-Asset-Transaktionen zu verbessern.
