PANews berichtete am 5. Februar, dass die CME Group laut Aussagen ihres CEO Terry Duffy während des jüngsten Quartalsgesprächs des Unternehmens die Einführung einer eigenen Kryptowährung, der „CME Coin“, prüft und plant, diese in einem dezentralen Netzwerk für die Nutzung durch Branchenteilnehmer einzusetzen. Dies ist das erste Mal, dass die CME die Möglichkeit der Emission eines eigenen Tokens explizit erwähnt hat.
Duffy erklärte, dass diese Initiative Teil der Erkundungen der CME im Bereich tokenisierter Sicherheiten ist, und das Unternehmen arbeitet auch mit Google an der Entwicklung einer Lösung für „tokenisiertes Bargeld“, die voraussichtlich später in diesem Jahr starten soll. Diese Lösung wird Banken als Verwahrer einbeziehen, um Transaktionen zu erleichtern.
Derzeit hat die CME nicht geklärt, ob die „CME Coin“ als Stablecoin, Abwicklungstoken oder für andere Zwecke verwendet werden soll. Duffy fügte hinzu, dass der Markt möglicherweise ein höheres Vertrauen in sie hat als in Tokens, die von systemrelevanten Finanzinstituten ausgegeben werden.
Darüber hinaus plant die CME, im zweiten Quartal dieses Jahres einen 24/7-Handelsdienst für Kryptowährungs-Futures einzuführen und Futures-Kontrakte für Cardano, Chainlink und Stellar hinzuzufügen. Das tägliche Handelsvolumen der CME mit Kryptowährungen wird bis 2025 voraussichtlich 12 Milliarden US-Dollar erreichen, wobei Micro-Ethereum- und Bitcoin-Futures besonders gut abschneiden.
