BlockBeats-Nachrichten, 6. Januar: Analysten von Bitfinex gaben an, dass der Eintritt US-amerikanischer Unternehmen in Venezuela zur Erschließung seiner riesigen Rohölreserven die Energiepreise mittel- bis langfristig drücken könnte, wodurch die Rentabilität von Bitcoin-Minern verbessert würde. Eine günstigere und reichlichere Energieversorgung dürfte die Margen der Miner steigern und könnte eine neue Runde der Mining-Expansion antreiben, insbesondere in Regionen, in denen langfristige Stromverträge gesichert werden können.
Bitfinex ist der Ansicht, dass selbst die Nutzung nur eines kleinen Teils der 303 Milliarden Barrel Rohölreserven Venezuelas erhebliche Auswirkungen auf den Energiemarkt haben könnte, was für Miner, die derzeit unter Druck durch Bitcoin-Kurskorrekturen, steigende Mining-Schwierigkeit und zunehmende Stromkosten stehen, Entlastung bringen würde. Die Analyse weist jedoch auch darauf hin, dass die substanzielle Wiederherstellung der Rohölproduktionskapazität Venezuelas noch viele Jahre erfordern wird, wobei ihr Fortschritt von politischen Übergängen und Sanktionspolitik-Regelungen abhängt. Insgesamt bleibt der Einfluss von Energieveränderungen auf den Krypto-Markt ein sekundärer Faktor, wobei die Preisentwicklung wahrscheinlicher von makroökonomischer Risikobereitschaft und Cross-Asset-Allokation dominiert wird.
