PANews, 29. Juni, laut The Block hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem Jahreswirtschaftsbericht erklärt, dass Stablecoins nach wie vor wichtige monetäre Eigenschaften wie ‚Singularität, Resilienz, Interoperabilität und Integrität‘ vermissen lassen. Ihre Preise können auf Sekundärmärkten von der Bindung abweichen, und auch der Rücknahmeprozess ist mit Reibungen verbunden, was sie ‚mehr wie ETF-Anteile als wie ein Zahlungsmittel‘ erscheinen lässt. Der Bericht schätzt, dass selbst bei einer Marktkapitalisierung der Stablecoins zwischen 1 und 3 Billionen US-Dollar die Nettoauswirkungen auf die Wirtschaftsleistung ‚minimal‘ wären, und sie könnten möglicherweise die Kreditvergabe unterdrücken, indem sie die Finanzierungskosten der Banken in die Höhe treiben.
Die BIZ warnte, dass Schwellenländer dem Risiko einer ‚Stablecoin-Dollarisierung‘ ausgesetzt sind, da die weit verbreitete Haltung von auf US-Dollar lautenden Stablecoins durch die Bevölkerung die lokale geldpolitische Souveränität schwächen könnte. Der Bericht stellte fest, dass derzeit etwa 99 % der fiat-gestützten Stablecoins an den US-Dollar gekoppelt sind, dominiert von USDT und USDC, mit einer gesamten Marktkapitalisierung von rund 320 Milliarden US-Dollar. Die BIZ schlug erneut die Vision eines ‚einheitlichen Ledgers‘ vor, das darauf abzielt, tokenisiertes Zentralbankgeld und kommerzielle Bankeinlagen in einem regulierten Rahmen zu integrieren, und führte das ‚Project Agorá‘, an dem acht Zentralbanken und über 40 Institutionen beteiligt sind, als Beleg für die Machbarkeit des Modells an.
