PANews berichtete am 25. Mai: Laut The Block veröffentlichte der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin einen ausführlichen Beitrag auf der X-Plattform, in dem er auf die jüngsten Turbulenzen und die Abwelle von Forscherkündigungen bei der Ethereum Foundation reagierte. Buterin erklärte, dass sich die Stiftung für das „langfristige Überleben anstelle von Größe und Allumfassendheit“ entscheidet, den ETH-Verkauf reduziert und sich auf die CROPS-Eigenschaften von Ethereum wie Zensurresistenz, Open Source, Privatsphäre und Sicherheit konzentriert. Er betonte, dass der Beitrag lediglich seine persönliche Meinung widerspiegelt und dass seine Macht innerhalb der Organisation weiter abnehmen wird, was seinen Wünschen entspricht. Buterin ist der Ansicht, dass EF als „ein Knoten mit klarem Zweck verstanden werden sollte, der gleichberechtigt neben anderen Knoten steht“, und nicht als Zentrum von Ethereum.
Buterin wies darauf hin, dass die Stiftung etwa 0,16 % der ETH hält, während andere Blockchain-Stiftungen typischerweise 10 % bis 50 % ihres eigenen Token-Angebots halten. Die Stiftung wird sich auf Schlüsselaktivitäten konzentrieren, die nur sie vorantreiben kann, während einige angesehene Mitwirkende und Projekte außerhalb der Stiftung verbleiben, was zur Anziehung externen Kapitals beitragen wird. Hinsichtlich der technologischen Richtung skizzierte Buterin drei Prioritäten: die Schaffung eines „nachweisbar fehlerfreien Ethereum“ durch KI-gestützte formale Verifizierung, nutzbaren Chain-Konsens und die Minimierung von Vermittlern. Er lehnte ausdrücklich ab, dass Ethereum sich allein auf Geschwindigkeitswettbewerb stützt, und bezeichnete dies als „den Weg zur Mittelmäßigkeit“. Buterin schloss mit der Feststellung, dass EF in den kommenden Jahren kleiner sein wird als zuvor, mit einer klareren Positionierung, die in manchen Situationen schwer zu verstehen sein mag, aber auch nachhaltiger. Das neue langfristige Betriebsmodell der Stiftung sollte sich in den kommenden Monaten stabilisieren.
