Laut PANews vom 4. Juni, so Jinshi, erklärte John Williams, Präsident der New Yorker Federal Reserve, in einem Interview mit Yahoo Finance am Mittwoch, dass die derzeitige Haltung der US-Geldpolitik angemessen sei, die zukünftige Richtung der Zinsanpassungen jedoch unklar bleibe. Er sagte offen: „Die Geldpolitik befindet sich in einer idealen Position. Ich sehe derzeit keine Notwendigkeit für Zinserhöhungen oder -senkungen.“ Er erwähnte auch, dass die Lage im Nahen Osten einen wesentlichen Einfluss auf die Energiepreise habe. In diesem Stadium glaubt er, dass keine Sorge vor einem erneuten Inflationsschock oder einer anhaltenden Inflation bestehe. Obwohl steigende Energiepreise die Haushaltsausgaben belasten, ist Williams der Ansicht, dass Investitionen in künstliche Intelligenz weiterhin die Wirtschaft stützen, und er erwartet ein US-Wirtschaftswachstum zwischen 2% und 2,25% im Jahr 2026.
Darüber hinaus äußerte Lorie Logan, Präsidentin der Dallas Fed, eine restriktivere Haltung zum politischen Ausblick. Bei einer Veranstaltung am 3. Juni sagte sie, dass eine Zinserhöhung später in diesem Jahr notwendig sein könnte, um die Inflation wieder in Richtung des 2%-Ziels der Fed zu drücken. Logan glaubt, dass der derzeitige Arbeitsmarkt „insgesamt ausgeglichen“ sei, die Investitionen in künstliche Intelligenz aktiv seien und die finanziellen Bedingungen „unterstützend“ blieben, die Inflation jedoch noch nicht auf das Zielniveau gesunken sei.
