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Institutionen: Fed hält weiterhin stabil an ihrer Position fest und verharrt vor Jahresende hauptsächlich in einer „Daten abwarten“-Haltung

PANews-Nachricht vom 30. Juli, berichtet von Guolonghui. Steve Corrano, Chief Investment Officer bei Integrated Partners in Waltham, Massachusetts, erklärte, dass die Entscheidung der Fed, die Zinsen dieses Mal unverändert zu lassen, den Markterwartungen entspreche. Die größte Veränderung sei, dass im Vergleich zur vorherigen Sitzung die Anzahl der Gegenstimmen, die eine Zinserhöhung befürworteten, weiter gestiegen sei und immer mehr FOMC-Wähler zu einer Zinserhöhung tendierten. Er glaubt, dass Warshs Äußerungen auf der Pressekonferenz entscheidend sein werden, um die zukünftige politische Richtung einzuschätzen. Es sei jedoch zu beachten, dass Warsh ein typischer angebotsorientierter Ökonom sei. Wenn die aktuelle Inflation hauptsächlich durch steigende Energiepreise gestützt werde, könne eine Zinserhöhung nur die Nachfrage dämpfen, nicht jedoch das Ölangebot erhöhen. Daher werde der Basisfall der Fed vorerst das Abwarten auf weitere Daten sein, bis die Inflationskernrate eine klarere Richtung vorgebe. Corrano wies zudem darauf hin, dass die fünf zuvor von Warsh eingerichteten Arbeitsgruppen im September vorläufige Forschungsergebnisse veröffentlichen und im Dezember endgültige Berichte vorlegen würden. Da es keine großen Überraschungen gebe, biete dieser Zeitplan Warsh auch mehr Spielraum, die Zinsen kurzfristig unverändert zu lassen, und gebe der Fed einen Grund, auf die relevanten Forschungsergebnisse zu warten, bevor sie über den nächsten politischen Schritt entscheide.