BlockBeats-Nachrichten, 24. Dezember, laut CoinDesk wird die neueste EU-Verordnung zur Steuertransparenz für digitale Vermögenswerte am 1. Januar 2026 offiziell in Kraft treten. Dies markiert eine bedeutende Wende im Regulierungsansatz für Krypto-Aktivitäten in der gesamten EU.
Diese als DAC8 bekannte Verordnung erweitert den Anwendungsbereich des langjährigen EU-Rahmens für die Zusammenarbeit der Steuerverwaltungen, um Krypto-Vermögenswerte und damit verbundene Dienstleister einzubeziehen. Gemäß den neuen Vorschriften müssen Krypto-Vermögenswert-Dienstleister (einschließlich Börsen und Broker) detaillierte Informationen über Nutzer und deren Transaktionen sammeln und an ihre nationalen Steuerbehörden melden. Diese Daten werden dann unter den Steuerbehörden der Mitgliedstaaten ausgetauscht.
Für Krypto-Nutzer sind die Durchsetzungsfolgen der neuen Verordnung strenger. Sobald Steuerbehörden Steuervermeidung oder -hinterziehung feststellen, erlaubt DAC8 lokalen Regulierern, mit Unterstützung entsprechender Behörden in anderen EU-Ländern Maßnahmen zu ergreifen. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit umfasst auch die Befugnis, Krypto-Vermögenswerte im Zusammenhang mit unbezahlten Steuern einzufrieren oder zu beschlagnahmen, selbst wenn die betreffenden Vermögenswerte oder Plattformen nicht im Zuständigkeitsbereich des Nutzers liegen.
