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Analyse: Stärker als erwartete Non-Farm-Payroll-Daten dämpften die Erwartungen an Zinssenkungen, während eine robuste US-Wirtschaft die Risikobereitschaft stützte.

PANews berichtete am 12. Februar, dass laut Jinshi der unerwartete Anstieg der US-Nichtlandwirtschaftlichen Arbeitsplätze den US-Staatsanleihenmarkt traf, wobei Händler ihre Wetten auf eine Zinssenkung der Federal Reserve in diesem Jahr reduzierten. Kurzfristige Staatsanleihen wurden am stärksten getroffen, wobei die Rendite zweijähriger Staatsanleihen um 6 Basispunkte auf etwa 3,51 % stieg. Der Geldmarkt erwartet nun, dass die nächste Zinssenkung der Fed im Juli stattfinden wird, und nicht wie zuvor erwartet im Juni. Die Futures auf asiatische Aktienindizes gingen nach dem nahezu unveränderten Schluss der US-Aktien auseinander. Futures deuteten auf einen Anstieg japanischer Aktien nach deren Feiertagspause am Donnerstag hin, während der Futures-Kontrakt auf den australischen Benchmark-Aktienindex fiel. Diese Volatilität deutet darauf hin, dass die derzeitige Stärke der US-Wirtschaft das Marktverlangen nach niedrigeren Kreditkosten ausgleicht und die Risikostimmung stützt. Bret Kenwell von eToro erklärte, dass Anleger den US-Arbeitsmarktbericht begrüßen sollten, selbst wenn er der Fed mehr Spielraum lässt, die Zinsen unverändert zu lassen. Er merkte an: „Wenn sich der Arbeitsmarkt stabilisiert, wird das sowohl für die Wirtschaft als auch für die Märkte konstruktiv sein.“