Seit Jahren ist die Krypto-Twitter-Community besessen von der angeblichen „geheimen“ Verbindung zwischen der Bank of America und XRP. Sie haben alles gehört: vage Blockchain-Patentanträge, wilde Gerüchte, dass die BofA angeblich heimlich XRP intern nutzt, und so weiter.
Aber hier ist die Sache: Internet-Folklore mit Fakten zu verwechseln, ist ein schneller Weg, Ihr Risikomanagement zu ruinieren.
Schneiden wir also durch den Lärm. Wir haben uns angesehen, was tatsächlich zwischen der zweitgrößten US-Bank und Ripple bestätigt wurde, was nur übertriebener Hype ist und was die jüngsten ETF-Einreichungen aus dem Jahr 2026 uns wirklich über die Liquidität von XRP verraten.
Die bestätigte Grundlage: RippleNet und Patente

Die Beziehung zwischen der Bank of America und Ripple ist real und reicht weiter zurück, als die meisten wissen.
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Mitgliedschaft bei RippleNet: Laut Ripples offizieller Dokumentation ist die Bank of America seit mindestens 2016 Mitglied des Lenkungsausschusses von RippleNet. Dieses Netzwerk ist ein Konsortium führender globaler Finanzinstitute, das an der Standardisierung und Beschleunigung grenzüberschreitender Transaktionen arbeitet.
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Blockchain-Patente: Im Jahr 2017 reichte die BofA ein Patent für ein Echtzeit-Interbanken-Abwicklungssystem ein. Die Einreichung bezog sich ausdrücklich auf ein „Ripple“-Distributed Ledger und verwendete den Ausdruck „vorfinanzierte Ripple-Abwicklungen“.
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Die Nuance der Infrastruktur: Hier ist die kritische Branchenrealität, die viele Kleinanleger übersehen: Der Beitritt zu RippleNet bedeutet nicht automatisch, dass eine Bank den XRP-Token kauft oder verwendet. Von den über 300 Finanzinstituten auf RippleNet nutzt die überwiegende Mehrheit die Messaging-Technologie von Ripple (eine stark verbesserte, sofortige Alternative zu SWIFT), ohne jemals die Kryptowährung selbst zu berühren.
Das Gerüchte-Rad: Nutzt die BofA XRP für 100 % der Transaktionen?
Wenn Sie Zeit in den Krypto-Sozialen Medien verbringen, sind Sie wahrscheinlich schon auf diese aggressive Schlagzeile gestoßen: „Bank of America nutzt XRP für 100 % seiner internen Transaktionen.“
Bei Tapbit müssen wir offen sein: Diese Behauptung ist völlig unbestätigt.
Das Gerücht stammt aus einem FOX Business-Interview im Januar 2025. Während des Beitrags erwähnte der CEO einer unabhängigen Vermögensverwaltungsfirma (Sound Planning Group) beiläufig diese Statistik. Die Bank of America hat nie eine Erklärung abgegeben, die dies bestätigt. Die Migration der gesamten internen Abwicklungsschicht eines milliardenschweren US-Finanzinstituts auf ein öffentliches Ledger über Nacht ist einfach nicht die Art und Weise, wie stark regulierte Banken operieren.
Der Durchbruch von 2026: Von der Technologie-Forschung zur ETF-Beteiligung
Während die Geschichte der „100 %igen Adoption“ Fantasie ist, gab es Anfang 2026 einen echten Durchbruch. Nach der Genehmigung von Spot-XRP-ETFs durch die SEC von Emittenten wie Bitwise und Grayscale erhielten die Wall Street endlich einen konformen Einstiegspunkt in den Vermögenswert.
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Die 13F-Offenlegung: Eine regulatorische Einreichung des Formulars 13F-HR bei der US-SEC am 3. Februar 2026 bestätigte, dass die Bank of America etwa 13.000 Anteile am Volatility Shares XRP ETF hält.
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Politikwechsel: Gleichzeitige Berichte deuten darauf hin, dass die BofA begonnen hat, ihrem riesigen Netzwerk von Vermögensberatern zu erlauben, Kryptowährungs-ETFs für vermögende Kunden zu empfehlen.
Das ist die wahre Geschichte. Sie stellt einen monumentalen Wandel für die Bank of America dar – weg von rein defensiver technologischer Forschung (Patente) hin zu tatsächlicher, regulierter finanzieller Beteiligung an XRP.
Warum institutionelle Schritte die Zukunft von XRP bestimmen
Das Kernwertversprechen von XRP ist On-Demand Liquidity (ODL). Es fungiert als Brährungswährung und ermöglicht es Institutionen, grenzüberschreitende Abwicklungen in 3 bis 5 Sekunden zu Kosten von etwa 0,0002 US-Dollar pro Transaktion durchzuführen.
ODL ist jedoch nur dann im großen Maßstab erfolgreich, wenn massive Market Maker und Tier-One-Banken es tatsächlich nutzen, um Fiat-Paare zu überbrücken. Wenn ein Titan wie die Bank of America über das Halten von ETFs hinausgeht und XRP für die Abwicklung realer Liquidität nutzt, wäre der daraus resultierende Kaufdruck astronomisch. Genau deshalb beobachtet der Markt jede BofA-Ripple-Entwicklung wie ein Raubvogel.
Führen Sie Ihre XRP-Strategie auf Tapbit aus
Institutionelle Adoption baut langsam, aber sicher einen langfristigen Boden für digitale Vermögenswerte auf. Egal, ob Sie Spot-XRP für das makroökonomische Narrativ halten oder seine Intraday-Volatilität handeln, Sie benötigen eine sichere Umgebung mit hoher Liquidität, um Ihren Vorteil zu nutzen.
So positionieren Sie sich auf Tapbit:
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Verifizierung erhalten: Registrieren Sie sich auf der Tapbit-Homepage und schließen Sie einen nahtlosen KYC-Prozess ab.
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Konto aufladen: Zahlen Sie USDT oder andere unterstützte Vermögenswerte ein, um Ihr Wallet aufzuladen.
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Handeln Sie den Markt: Navigieren Sie zum Spot-Markt, um XRP anzuhäufen, oder nutzen Sie Tapbits USDT Perpetual Futures, um Ihr Risiko abzusichern oder Ihre Renditen während Marktschwankungen zu steigern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hat die Bank of America eine offizielle Partnerschaft mit Ripple?
Ja. Laut den offiziellen öffentlichen Verzeichnissen von Ripple ist die Bank of America ein aktives Mitglied von RippleNet und saß historisch im Governance Committee von Ripple.
Nutzt die Bank of America XRP für alle ihre internen Transaktionen?
Nein. Die virale Behauptung, dass die BofA XRP für 100 % der internen Abwicklungen nutzt, ist ein unbestätigtes Internet-Gerücht, das aus einem TV-Interview eines Dritten stammt, nicht aus einer offiziellen Bankenoffenlegung.
Besitzt die Bank of America XRP?
Obwohl es keine Beweise dafür gibt, dass die BofA native XRP-Token direkt in ihrer Bilanz hält, bestätigte eine SEC-Einreichung vom Februar 2026, dass die Bank indirekte Beteiligungen durch den Besitz von Anteilen am Volatility Shares XRP ETF hat.
